Zur  Ausstellung von Bärbel Deharde laden wir Sie und Ihre FreundInnen/ Ihre Familie herzlich in die Galerie Schönhof ein.

 

MondfrauBaerbelDeharde
Bärbel Deharde: Mondfrau , 100 x 100 cm
Zur Malerei von Bärbel Deharde
Kraftvolle Farbe, warm leuchtend, intensiv, fast lodernd drängt in die Bildfläche und bespielt Leinwand, Holz oder Papier, aus heiterem Himmel. Ein Farbrausch, der leidenschaftlich der Anpassung trotzt und dem in manchen Bildern Schlick aus dem Wattenmeer hinzugefügt ist, um mit monochromen Farbtönen der explosiven Farbigkeit scheinbar Einhalt zu gebieten. Seine erdhafte Stofflichkeit schafft sozusagen „Bodenbindung“, trägt aber auch den Zauber der Metamorphose, des ewigen Werden und Vergehens in sich. Vielschichtig wie die Malerei selbst.
Der Malprozess ist immer eine Zwiesprache mit dem Bild. Schrift oder scheinbare Schrift, Textfragmente zum Motiv bzw. zum Augenblick der Malerei stehen im Dialog zu den Zeichen und figurativen Elementen, die in die noch feuchte Farbe der Bildfläche oder nach Trocknungsphasen mit Kreide, Kohle, Farbe oder Stift auf die Malerei gesetzt oder hineingeritzt werden.
Es ist eine Reise in verschiedene Ebenen, Lebens- und Erinnerungsschichten, Reales und Imaginäres korrespondiert miteinander.
"Die im Wachen träumen, haben Kenntnis von tausend Dingen, die jenen entgehen, die nur im Schlaf träumen." (zit.WOLS)
„Verlassen wir im Traum die Welt?“ (zit. Joel Haathala) Wechseln wir die Räume im Zeitfenster des Universums?
Die bildhauerische Arbeit mit Stahl gibt der Malerei immer wieder neue Impulse:
Ein Spiel mit Farbe und Form.
Biomorphe Linien und Gebilde erobern die Bildfläche, entwickeln Eigenleben, tanzen, schweben, gehen Beziehungen ein und formieren sich zu Lebensspuren, die Geschichten ahnen lassen. Von irgendwo im Kopf und Bauch durch die Hand erstürmen sie die Leinwand. Jede Form legt eine Fährte. Im Rausch der Farbe erwachsen Motive, Fundstücke vom Sein, Zeitbilder, Wege, Umwege, Gabelungen, Schnittpunkte und Muster.
Muster und Ornamente sind nicht nur Dekor, sondern Grundformen der Kunst. Sie basieren auf einer globalen Sprache unterschiedlicher Kulturen, historischer Zeiträume und Gesellschaften. Jeder Kulturkreis und jede Epoche hat ihre eigenen Ornamente und Muster, die den Zeitgeist und die kulturelle Sicht auf die Welt widerspiegeln.
Subjektive Assoziationen an das soziale Umfeld und an Lebensstrukturen werden auch durch ornamentale Bilder und Muster in uns hervorgerufen, wecken Erinnerungen an verschiedene Lebensphasen und Emotionen.
Kleidermuster, Tapetenmuster, architektonische Muster, Muster im Kopf, Lebensmuster und immer wieder der Punkt. „Der Punkt als Halt und Haltestelle, gewissermaßen die Erdung der Lineatur“ (zit. R. Rakow)
Er schwebt im Raum, unendlich rund und beweglich, steht im Mittel-Punkt, leicht und behände die Richtung wechselnd, dot.com world wide. Er ist nach allen Seiten offen, der Punkt, er ist rund.
„Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann“
(zit. Francis Picabia)
Bärbel Deharde, geb. 1950 in Sanderbusch / Friesland, studierte in Bremen und Oldenburg Kunst. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind die Malerei und Objekte mit Schlick aus dem Wattenmeer sowie Stahlskulpturen und Installationen in Zusammenarbeit mit Ute Extra im öffentlichen Raum.
Nach Abschluss des Kunststudiums Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland, den Niederlanden, Polen, Frankreich, Italien und den USA.

 

BlickfangWortlosBaerbelDeharde
Bärbel Deharde: Blickfang wortlos, 100 x 100 cm

 

Die Ausstellung wird bis zum 3.05.26 in der Galerie zu betrachten sein. Wir freuen uns auf Ihren Besuch…

 

 

Wir verbleiben mit farbenfrohen Grüßen
Familie Heumann
Galerie Schönhof Termine 2026

7.3.26 bis 3.5.26

Bärbel Deharde

9.5.26 bis 28.06.26

Claus Wettermann

4.7.26 bis 6.9.26

SOMMERAUSSTELLUNG Klaus Fußmann

12.9.26 bis 8.11.26

Helmut Wahmhoff

14.11.26 bis 3.1.27

Monika Borchardt

Lithokurse:    I.: 7.8. bis 9.8.26 (Fr-So)        II. : 3.8. bis 5.8.26 (Di-Do)