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Zur Ausstellung „Querschnitt durch das Gesamtwerk von
Ellen Fischer“
laden wir Sie und Ihre Freunde in die Galerie Schönhof herzlich ein.
Die Vareler Künstlerin Ellen Fischer, die vor etwa zwei Jahren fast achtzigjährig verstorben ist, hat in ihrem Leben beeindruckende Werke geschaffen. Ihre ausdrucksstarken und realistischen Arbeiten wurden oft von der Landschaft rund um die Weser beeinflusst. Die Eindrücke, die sie
von den Dörfern an der Weser gewonnen hat, kommen auf vielen ihrer Bilder und Motive in einer sichtbaren Kraft zum Ausdruck.
Die Leidenschaft für ihre Themen reichte aber auch über die Region hinaus. So lernte sie zusammen mit ihrem Mann auf vielen Reisen die einzigartige Landschaft und Kultur der Osterinsel kennen.
Intensive Begegnungen mit den Ureinwohnern inspirierten Ellen Fischer für besonders kreative Arbeiten.
Diese Ausstellung zeigt eine Auswahl ihrer Malereien, Zeichnungen, Holzschnitte, Radierungen,
Lithographien und Skulpturen.
Die Laudatio wird Prof. Michael Daxner halten.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Litho-Kurse
Seit einigen Jahren arbeiten wir mit
international anerkannten Litho-
graphen zusammen. In unseren
Kursen geben sie einen Einblick in
ihr Können und ihre Kreativität.
Auch in diesem Jahr bieten wir
Ihnen eine Kursreihe an, die Ihnen
einen neuen Zugang zu eigener
schöpferischer Tätigkeit eröffnet.
Litho-Kurstermine:
03.04.09 bis 05.04.09
Boris Brankov
(Anfänger + Fortgeschrittene)
07.04.2009 bis 09.04.09
Ernst Hanke & Boris Brankov
(Anfänger + Fortgeschrittene)
10.04.09 bis 12.04.09
Ernst Hanke & Boris Brankov
(Anfänger + Fortgeschrittene)
Alle Ausstellungen
07.03.2009
Dorothea Kisse, "Meer vom Huhn"
Sa. 07.03.2009 bis Mo. 13.04.2009
17. 01.2009
Ellen Fischer, Varel
Seit 17. 01. 2009
06.12.2008
"Ausstellung der Ausstellungen".
Eine ausgewählte Sammlung vergangener
Ausstellungen, u.a. mit Werken von Fischer Art,
Andrés A. Aguiar Achi, Christo und
Jeanne-Claude und vielen anderen wird hier
noch einmal präsentiert.
06.12.2008
Markus Tollmann, Grevenbroich
Sa. 06.12.2008 bis So. 11.01.2009
18.10.2008
Andrés Albertor Aguiar Achi, Havanna, Cuba
Rios del Aceite (Oil River)
Sa. 18.10.2008 bis So. 30.11.2008
30.08.2008
Christo und Jeanne Claude, New York
Sa. 30.08.2008 bis So. 12.10.2008
Die nächsten Ausstellungen
07.03.2009
Dorothea Kisse, "Meer vom Huhn"
Sa. 07.03.2009 bis Mo. 13.04.2009
09.10.2008
Die Galerie Schönhof vermittelt auf vielen Wegen KUNST an Kenner und Einsteiger: Internet, Ausstellungen, Kunstberatung.
Ständige Ausstellung eigener Werke im 2. OG.
Andrés Alberto Aguiar Achi
Andrés Aguiar ist ein Maler, der zurückkehrt nach Afrika in die Mythenwelt seiner Ahnen und dem es gelingt uns spüren zu lassen wie reich und bunt die magische Welt der Götter ist.
Die Fetische, die heiligen Riten, die Zeremonien, den Klang der Trommeln erfährt man durch seine Bilder. Er führt uns in das Geheimnis Afrikas, in die Nähe des größten kubanischen Malers Wilfredo Lam und nicht zuletzt zu Picasso.
Seine Kunst ist ein Medium, das die Welten ineinander auflöst – er ist im Geiste seiner Ahnen und Wurzeln ein Künstler nicht nur des Lusume- oder Palo-Monte-Kultes, sondern auch des Carabalis-Kultes. Seine Bilder bestechen durch die reichhaltige Götterwelt der afrokubanischen Religionen.
Die Yoruba und Carabalis Mythologie, deren Philosophischer Reichtum und poetischer Gehalt sich mit der griechischen vergleichen lässt, ist ein festes Ideensystem über die Erschaffung der Welt, das Kuba als Schatz der traditionellen Volkskultur zu bieten hat.
Diese Mythologie, die zu verschiedenen historischen Zeiten nach Kuba kam, entwickelte sich zu einem kontinuierlichen Prozess als der Sklavenhandel zunahm und unterlag Veränderungen als sie mit anderen aus Afrika stammenden Religionsformen zusammen stieß. Es kam zu einem Synkretismus, der neue kosmologische Wertungen einführte.
Andrés Aguiar Achi betrachtete die afro-amerikanischen Religionsriten aus einer sehr eigenen Perspektive. Er beschäftigte sich mit der Welt des Glaubens und legt den Schwerpunkt auf das religiöse und ethnische System. Beide entstammen dem Südosten Nigerias, der Provinz Calabar, ihre Urväter sind in Kuba unter dem Namen “Carabalis” bekannt.
Andrés Achi beantwortet die Frage, wie er an seine Bilder herangeht damit: “Meine Inspiration verbindet sich mit dem Unbewussten. So werden diese Ideen in meiner Kunst sichtbar. So einfach ist meine Herangehensweise.
Ich hoffe sehr, dass ich mit meinen Bilder die Essenz des Mystischen in uns auszudrücken vermag, das Unbekannte in jedem neuen Tag, die einheitlichen Symbole, die von einer Generation auf die anderen übergehen.”
Biografie
Andrés Alberto Aguiar Achi
Geboren am 17. Oktober 1941 in Havanna, Cuba. Studium der Architektur in Havanna, Studium Kunst und Zeichnen an der Hochschule der Architektur von Havanna. Direktor für Design und Architektur von 1970 bis 2000 in Havanna. Seit 2004 Atelier in Deutschland.
Ausstellungen
2002
Galería Concha Ferrant
Exposición Colectiva
2003
Galería Concha Ferrant Habana
“Lo africano en la Postmodernidad”
Exposición Colectiva
2003
Galería L Univesidad de la Habana
Salón de pequeño formato
Exposición Colectiva
2004
Inauguración del Atelier “Calabar”
Schwanewede, Alemania
2005
Art-Galery Bürgerhaus, Bremen,
Alemania. “Viva Cuba”
Exposición Colectiva
2005
Sundari Galery, Achim, Alemania
2005
Exposición Colectiva en Beneficio
“Terre des Hommes”, Thedinghausen
2006
Haus Hüneburg, Achim, Alemania
“Panter, Tiger und Co”
2006
Havanna Lounge, Bremen, Alemania
“Benefiz Gala für Kuba”
2007
“Memorias del Calabar”
Memorial Salvador Allende, Habana, Cuba
2007
“Havanna in Übersee”
Exposición Conjunta, Bremen, Alemania
2007
“Memorias del Calabar”
Jacobs University, Bremen, Alemania
Markus Tollmann
Markus Tollmanns Originalgrafiken werden hier gedruckt und stehen auch hier im Angebot. Mit vier Jahren hatte der Künstler sein erstes Bild in einer Ausstellung. Er malte mit Picasso (7 Jahre alt). Bereits mit neun Jahren fand die erste Ausstellung in Gelsenkirchen statt. Mit 25 wurde er Beuys-Schüler (Zeichnen) und mit 18 Jahren arbeitete er tagelang mit Francis Bacon in London.
Wir würden uns freuen, Sie mit ihm bekannt zu machen. Markus Tollman arbeitet vielseitig, malerisch, zeichnerisch, und auch skulptural. Seine Bilder sprühen vor Leben und tragen den Geist der Gegenwart, besonders auch oft des Augenblickes.
Die Portraits des Künstlers von Johannes Rau, Peter Struck und Wolfgang Clement gingen durch die große Presse. Seiner Kreativität sind kaum Grenzen zu setzen, in seinem starken Selbstbewusstsein wirkt das Leben meist lebensbejahend.
In unserer Ausstellung zeigen wir einige Originale und ca. 40 handgedruckte Original-Lithografien, die in der Galerie Schönhof gedruckt wurden, teils einfarbig, teils farbig mehrfarbig und teils übermalt. In der zeichnerischen Linie entdeckt man sein Malen ohne Absatz, mal stark, mal schwach, mal ruhig, mal locker, wild oder gleichmäßig, natürlich oder zitierend (Picasso), immer aber bewusst. Seine Linien schaffen Raum, berühren sich, überschneiden sich und schöpfen neu.
Das Gulf-Haus
Das Gulfhaus, auch als Gulfhof oder Ostfriesenhaus bezeichnet, ist eine junge Bauernhausform, die erst im 16. und 17. Jahrhundert aufkam.
Es ist ein Fachwerkbau in Ständerbauweise.
Das Gulfhaus verbreitete sich zunächst in den Marschen und anschließend in den friesischen Geestgebieten.
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